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La Voix Humaine/The Telephone
Schatten der Vergangenheit - Spielzeit 2009/10
22. 23. März 2010, 20:00 Uhr
Stadttheater, großer Saal
Stiftung Stadttheater und Konzerthaus
Für einmal steht im Zweiteiler „La Voix Humaine/ The Telephone“, das die Stiftung Stadttheater in Zusammenarbeit mit dem Bozner Konservatorium Claudio Monteverdi inszeniert, KEIN Telefon im Mittelpunkt – sondern ein Hotelzimmer.
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La Voix Humaine
Lyrische Tragödie in einem Aktvon Francis Poulenc
Uraufführung 06.02.1959 Opéra Comic, Paris
Edizioni Ricordi Paris - Rappresentante Casa Ricordi, Milano
Une femme (die Frau) Cristina Zavalloni
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The Telephone
or l’amour a trois (oder: die Liebe zu dritt)Oper in einem Aktvon Gian Carlo Menotti
Uraufführung 18.02.1947 Heckschner Theater, New York
Edizioni G. Schirmer - Rappresentante Casa Ricordi, Milano
Lucy Blerta Zhegu
Ben Mattia Nicolini
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Beschreibung
Für einmal steht im Zweiteiler „La Voix Humaine/ The Telephone“, das die Stiftung Stadttheater in Zusammenarbeit mit dem Bozner Konservatorium Claudio Monteverdi inszeniert, KEIN Telefon im Mittelpunkt – sondern ein Hotelzimmer.
Das Telefon als Symbol des Wortes und des Lebens. Geschichten von Menschen werden per Telefon erzählt, um die persönlichsten Begebenheiten und die geheimnisvollsten Gefühle der Leute zu vertiefen. Das ist, was La Voix Humaine, „tragédie lyrique“ von Francis Poulenc mit The Telephone - ou l’amour a trois von Giancarlo Menotti verbindet.
Poulencs Voix Humaine entstand unter Mitarbeit von Jean Cocteau und bildet eine Ausnahme in seinem kompositorischen Prozess, weil er als ein Komponist gilt, der der Tradition mehr Aufmerksamkeit schenkte als der Moderne. In diesem Fall, wohl dank der Kraft von Cocteaus Libretto, änderte der französische Komponist die musikalischen Gewohnheiten seines Musiktheaters. Mit einem Werk, in dem die psychologische Introspektion auch zur musikalischen wird.
Das Telefon ist unter diesem Aspekt für die Protagonistin das letzte Kommunikationsmittel mit der Welt. Im Gegensatz dazu, gewinnen in der Partitur und dem Libretto von Menotti die Ironie, das Missverständnis und das Vergnügen die Oberhand. Das Telefon wird als Bruch- und Störungselement einer gesuchten (aber nie erreichten) Intimität empfunden.
Der Regisseur Sandro Pasqualetto will hier beide Geschichten, die sich im gleichen Raum, aber in unterschiedlichen Zeiten spielen, verbinden.
Wie im Fall von Domenico Cimarosas Matrimonio segreto ist diese Produktion der Stiftung Stadttheater und Konzerthaus eine Zusammenarbeit mit dem Konservatorium Claudio Monteverdi Bozen. Das Orchester Accademica Claudio Monteverdi wird von Emir Saul geleitet.
Mit der visuellen Umsetzung wurde Cristina Alaimo beauftragt, die im letzten Jahr mit dem Bühnenbild und den Kostümen für Boesmans Julie einen großen Erfolg verbuchen konnte.
Die vielseitige Künstlerin Cristina Zavalloni steht im Mittelpunkt von La Voix Humaine. Die Sängerin, die scheinbar mühelos verschiedene Genres wie Barock, zeitgenössische Musik, Jazz und Oper bedienen kann, wird auch das Bozner Publikum zu überzeugen wissen. Mattia Nicolini und Blerta Zeghu, die beiden Sänger in Menottis The Telephone, haben ihre Ausbildung am Bozner Konservatorium genossen.
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Photos
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