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  Oper 

Il Trovatore
Schatten der Vergangenheit - Spielzeit 2009/10

02. 04. Dezember 2009, 20:00 Uhr
Stadttheater, großer Saal
Stiftung Stadttheater und Konzerthaus

Endlich ist Il Trovatore, einer der bekanntesten und beliebtesten Opern von Verdi, 60 Jahre nach der letzten Aufführung in Bozen, wieder am Stadttheater zu sehen.

Dauer: ca. 165 ' + Pause) Übertitelt IT + DT Abo Stagione - 6 Pack - Opera Abo Einzeltickets

Drama in vier Akten

von Giuseppe Verdi
nach Libretto von Salvatore Cammarano

Uraufführung 19.01.1853 Teatro Apollo, Roma

  • 1. Teil - 75 minuten
  • 25 minuten Pause
  • 2. Teil - 80 minuten

Personen und Darsteller

Conte di Luna Carlo Kang
Leonora Olga Romanko
Azucena Katarina Jalovcova
Manrico Stuart Neill
Ferrando Enrico Iori
Ines Alice Quintavalla
Ruiz Alessandro Fantoni
Il vecchio zingaro Diego Arturo Manto
un messo Cosimo Oreste

musikalische Leitung
ANTONELLO ALLEMANDI

Regie, Bühnenbild, Kostüme und Licht

ROBERTO LAGANÀ MANOLI

Orchester
ORCHESTRA REGIONALE DELL’EMILIA ROMAGNA

Chor
CORO DEL TEATRO MUNICIPALE DI PIACENZA
Chorleiter
CORRADO CASATI

Koproduktion

TEATRO MUNICIPALE DI PIACENZA UND STIFTUNG STADTTHEATER UND KONZERTHAUS BOZEN

Ausstattung
ENTE LIRICO REGIONALE TEATRO MASSIMO "V.BELLINI" DI CATANIA

Opereinführung

Marlene Lichtenberg

02.+04.12.2010, 18.30 Uhr
Foyer Stadttheater

Beschreibung

Endlich ist Il Trovatore, einer der bekanntesten und beliebtesten Opern von Verdi, 60 Jahre nach der letzten Aufführung in Bozen, wieder am Stadttheater zu sehen.

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit für L’elisir d’amore in der letzten Spielzeit, entsteht Il Trovatore in Koproduktion mit dem Teatro Municpale di Piacenza.

Als «Drama der Leidenschaft und des Gefühls» zählt Il Trovatore (Der Troubadour), dank der großartigen Musik, zu den beliebtesten Werken von Giuseppe Verdi.

Trotz einer seitens der zeitgenössischen Musikkritik definierten «kontradiktorischen und überflüssigen» Dramaturgie zeigt das Werk nach dem Libretto von Salvatore Cammarano und Emanuele Bardare, der es beendete, eine besondere Ausdruckskraft und eine meisterhafte Feinheit, die es bei der Uraufführung in Rom am 19. Januar 1853 zum Erfolg führten.

Als Vorlage diente El Trobador von Antonio Garcia Gutierrez. Die Oper wurde sofort in verschiedene Sprachen übersetzt, was ihr zu einer raschen, weltweiten Bekanntheit verhalf. Die binnen weniger Monate entstandene «trilogia popolare» - bestehend aus Rigoletto, Il Trovatore und La Traviata - machte Verdi zum Star.

Verdis Realismus suchte die Verbindung von Melodie und Handlung. So schreibt auch der anerkannte Verdi-Forscher Julian Budden über die Uraufführung von Il Trovatore: „Mit keiner anderen Oper, nicht einmal mit Nabucco, ist es Verdi gelungen, sein Publikum derart zu berühren.“

Im historischen Sujet kreuzen sich die grausamen Abenteuer Leonoras, des Conte di Luna und des Troubadours Manrico. Allein Azucenas Rache findet ihre Vollendung in einer unterdrückten Welt.

Il Trovatore entsteht kurze Zeit nach Rigoletto und veranschaulicht die «dramatische, verzweifelte» Einstellung Verdis, in einer Zeit, in der er im Ausdruck der «wahren Kraft der Gefühle» den einzig möglichen Weg zur Reform des zeitgenössischen italienischen Musiktheaters gesehen hatte.

Es handelte sich um ein gelungenes Projekt dank einer Musiksprache, die imstande war, direkt das Herz des Zuhörers anzusprechen.

Die erste Aufführung dieser Oper in Bozen geht auf das Jahr 1856 zurück.

Jetzt wird sie in einer neuen Inszenierung, die in Zusammenarbeit der Stiftung Stadttheater Bozen mit dem Teatro Municipale von Piacenza entstanden ist, auf die Bühne gebracht. Regie, Ausstattung und Licht übernimmt Roberto Laganà Manoli.

Die musikalische Leitung der Orchestra dell’Emilia Romagna hat Antonello Allemandi inne, der zweifelsohne zu den meist geschätzten Interpreten des Musiktheaters unserer Zeit gehört.

In der internationalen Besetzung u.a. Carlo Kang (Conte di Luna), Olga Romanko (Leonora), Katarina Jalovkova (Azucena) und Stuard Neill (Manrico). Der Chor des Teatro Municipale di Piacenza wird von Corrado Casati geleitet.

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Besprechung der Premiere


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