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Ein Markantes Gebäude
Wer das Stadttheater durch den Haupteingang betritt, wird stilvoll empfangen. Das lichtdurchflutete Foyer besticht durch seine Einfachheit: keine unnötigen Schnörkel und Verzierungen sondern einzig und allein reine Form. Die verglaste Erkerstruktur über dem Eingang bildet eine Brücke nach außen, bei Tag gibt sie den Blick frei auf den blauen Himmel, Licht dringt ein, nachst hingegen dringt das Licht aus dem Theater nach draußen.
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Ein Treppenaufgang führt auf die Galerie des Großen Saales. Im Erdgeschoß hingegen befinden sich Bar, Garderobe und Kassen. Diese sind auch direkt vom Verdiplatz aus zu erreichen. Zum Kammertheater führt ein separater Zugang. Auch gibt es für die Besucher des Kammertheaters eigene Aufenthaltsräume. Ein Blick auf die vielen designerischen Details (Gestaltung der Türen, Decken, Bodenzeichnung) zeigt, dass es die Planung bis ins Detail ist, die den harmonischen Gesamteindruck ausmacht.
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Auch von außen lohnt es sich, den Blick länger auf dem Bauwerk ruhen zu lassen. Das Theater ist zur Gänze mit Marmor (Chiampo Paglierino) verkleidet. Es gliedert sich in zwei Baukörper, einen vorderen, niedrigen und einen hinteren, höheren, in welchem unter anderem auch die gesamte Bühnentechnik untergebracht ist. Von jeder Seite öffnen sich neue Linienführungen und überraschende Perspektiven. Der Theatervorplatz ist in Porphyr gestaltet und etwas erhöht, der Kapuzinergarten grenzt direkt an den Vorplatz an. In den Obergeschossen des Theaters sind Büros, die Garderoben, Magazine und Technik-Räume untergebracht.
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| Fotos Othmar Seehauser |
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