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Oper |
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Elektra
Schatten der Vergangenheit - Spielzeit 2009/10
15. 16. Januar 2010, 20:00 Uhr
Stadttheater, großer Saal
Stiftung Stadttheater und Konzerthaus
Das Großereignis dieser Spielzeit entsteht in Koproduktion mit so prestigevollen Häusern wie den Teatri Comunali von Modena und Ferrara, sowie dem Municipale von Piacenza. Das Haydn-Orchester von Bozen und Trient sowie die Orchestra Regionale dell’ Emilia Romagna unter der Leitung von Gustav Kuhn, ein exzellente Besetzung und die Regie von Manfred Schweigkofler sind die besten Voraussetzungen für ein Opernerlebnis der besonderen Art.
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Beschreibung
Das Großereignis dieser Spielzeit entsteht in Koproduktion mit so prestigevollen Häusern wie den Teatri Comunali von Modena und Ferrara, sowie dem Municipale von Piacenza. Das Haydn-Orchester von Bozen und Trient sowie die Orchestra Regionale dell’ Emilia Romagna unter der Leitung von Gustav Kuhn, ein exzellente Besetzung und die Regie von Manfred Schweigkofler sind die besten Voraussetzungen für ein Opernerlebnis der besonderen Art.
Mit Elektra, Tragödie in einem Akt, die zum ersten Mal in Bozen aufgeführt wird, beginnt die Zusammenarbeit zwischen Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal.
Nach dem Erfolg von Salome (1905) beschäftigt sich der bayerische Komponist erneut mit dem Musiktheater und versucht, die antike Tragödie von Sophokles zu aktualisieren.
Die rachegierige Elektra endet im Delirium und stirbt zuletzt: «Die Schatten der Vergangenheit, die wie dunkle Wolken über dem ganzen Stück aufziehen, sind stärker als die Visionen einer möglichen Zukunft» (Manfred Schweigkofler).
Das in Dresden (1909) uraufgeführte Werk Elektra, für das Strauss eine der größten und vielfältigsten Besetzungen (115 Orchestermitglieder) benutzt, ist zweifelsohne eines der kompliziertesten und wichtigsten Werke der Musikgeschichte.
Die Partitur bewegt sich im Grenzbereich der traditionellen Harmonik und schafft so eine Atmosphäre von großer klangfarbiger und harmonischer Spannung. Trotz der Komplexität der musikalischen Form, die viel sowohl der Musiksprache Wagners, als auch dem zeitgenössischen Musiktheater verdankt, gilt Elektra als einer der großen Klassiker des 20. Jahrhunderts.
Für Strauss und Hoffmannsthal war dies die beste Gelegenheit für eine Zusammenarbeit, die in den darauffolgenden Jahren zu neuen Meisterwerken führte.
Im international besetzten Cast ist die Präsenz der in Südtirol geborenen Anna Maria Chiuri anzumerken, die nach dem Erfolg des Trittico von Giacomo Puccini in ihre Stadt zurückkommt und zusammen mit Vito Maria Brunetti und Martina Bortolotti zu den lokalen Künstlern der Besetzung zählt.
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Tournéedaten
Teatro Comunale, Modena- SA 23.01.2010, 20.30 Uhr
- SO 24.01.2010, 15.30 Uhr
Teatro Municipale, Piacenza
- FR 29.01.2010, 15.30 Uhr (Vorschau)
- SA 30.01.2010, 20.30 Uhr
- SO 31.01.2010, 15.30 Uhr
Teatro Comunale, Ferrara- SA 13.02.2010, 20.00 Uhr
- SO 14.02.2010, 16.00 Uhr
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Photos
Foto©Franco Tutino
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