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Tanz |
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Illuminata
crystal d:
19. Juli 2006, 21:00 Uhr
Stadttheater, großer Saal
Stiftung Stadttheater Bozen, Biennale di Venezia
Illuminata,hat am 8. Juni das 4. internationale Festival für Zeitgenössischen Tanz der Biennale in Venedig eröffnet. Die Idee zu dieser Koproduktion der Stiftung Stadttheater mit der Biennale di Venezia entstand aus einer Zusammenarbeit des Choreografen Ismael Ivo mit dem Komponisten Arnaldo de Felice (Medusa) und dem Dramaturgen Helge-Björn Meyer.
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Idee und Choreografie
Musik
Musikalische Leitung
Dramaturgie
crystal d:
Sopran
Flöte
Oboe
Klarinette
Bassklarinette
Percussion
Violoncello
Violine
Klavier
Bühnenbild
Kostüme
Licht
Choreografie Assistenz
Produktion
In Zusammenarbeit mit |
Ismael Ivo (vita)
Arnaldo De Felice (vita)
Pierpaolo Maurizzi (vita)
Helge-Björn Meyer
Adamo Dias, Marco delle Foglie,
Orestes Hellewegen, Ismael Ivo, Gregory Livingston
Accademia Neue Musik Bolzano (website)
Sylvia Nopper (vita)
Machiko Takahashi (vita)
Arnaldo De Felice
Roberto Gander (vita), Christine Greif, Yvonne Rigger
Thomas Huber
Gianmaria Romanenghi (vita), Christian Miglioranza, Luca Vanoli, Harald Ebnicher
Michele Ballarini (vita)
Izabela Iwanowska, Viktoria Gögele
Pierpaolo Maurizzi
Marcel Kaskeline
Gabriele Frauendorf
Peter Göhler
Franca Pagliassotto (Italien)
Mariana Duarte (Brasilien)
Stiftung Stadttheater Bozen &
La Biennale di Venezia
Cena Cultural Produções
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Das Stück teilt sich in 4 Episoden oder Stationen: - die letzte Stunde, das Fegefeuer oder der verlorene Weg, die Explosion der Erinnerung und der Frieden in der Nacht – die einen Parcours vom Schatten ins Licht zeichnen. Daher auch der Titel Illuminata. Eine Strecke die mit Wortpaaren spielt, Licht und Schatten, Traum und Wirklichkeit, und den Gegensätzen, die zur Metapher des Lebens verschmelzen.
Ismael Ivo beschäftigt sich mit einem aufregenden Thema: dem Tod. "Es ist egal, wie oft wir versuchen ihn uns vorzustellen, dem Tod gegenüber werden wir immer nur Zuschauer bleiben. Wenn unser Herz aufgehört hat zu schlagen, unsere Lunge keine Luft mehr atmen, bleiben der Körper und seine Organe noch einige Minuten lebendig. Sigmund Freud, als Psychoanalist, war überzeugt, dass jeder gebildete Mensch sich über die Endlichkeit der eigenen rationalen Existenz wohl bewusst sei, das Reich nach dem Leben bleibt ihm aber unvorstellbar.
Illuminata inspiriert sich an einer zeitgenössischen Reflexion über das Phänomen Tod. Der Garten des Todes. Eine Landschaft mit dem Menschen als Teil der 'Installation'. Der Körper als Skulptur in Bewegung, den verschiedenen Dimensionen ausgesetzt. Dimensionen des Todes, die uns unverständlich bleiben, beleuchtet aus verschiedenen Perspektiven: religiöse, psychologische, schöne und weniger schöne, zwischen Humor und Tragik. Der Augenblick der Leere entsteht, wenn der Körper sich auf die Reise zum Garten der stillen Erinnerungen begibt." |
www.labiennale.org
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